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Hohe Vitalität und somit beste Gesundheit hat Ihren Ursprung in unserer Körpermitte.
Fundamental wichtig ist hierfür die Körperbalance bzw. eine harmonisch und ausgeglichene Körperachse.
Das Becken spielt dabei eine Hauptrolle, denn es wird auch als die „Wiege des Menschen“ bezeichnet.  Wenn der Mensch da nicht in der Balance ist, kann der ganze Körper unter Spannung geraten. Diese wirkt sich dann auf sein Leben, sein Wohlbefinden, seine Psyche, seinen ganzen Körper aus.

Ein Beckenschiefstand wird fälschlicher Weise oftmals als Beinlängendifferenz diagnostiziert. Jedoch sind meist der Schiefstand des Beckens und übergeordnete Ursachen für eine Beinlängendifferenz verantwortlich. Leider wird dies oft erst jahrelang nach seiner Entstehung bemerkt und bei vielen Menschen gar nicht erst untersucht und somit auch nicht festgestellt. Es beginnt schon sehr früh, beim Neugeborenen ist dies z.B. an nicht parallel stehenden Po-Falten zu erkennen, was schon ein erster Hinweis auf einen möglichen Beckenschiefstand ist. Bei heranwachsenden Jugendlichen verändert sich der Körper und die Statik fast täglich. Frühzeitiges Klagen über Rückenschmerzen hängt sehr oft mit einem Beckenschiefstand und den daraus resultierenden Muskelverspannungen zusammen. Durch einen unbehandelten Beckenschiefstand werden u.a. die Hüft-, Knie- und Fußgelenke unterschiedlich belastet, was logischerweise zu weiteren Folgeschäden führt.
Bereits fünf Millimeter Längenunterschied der Beine, welche durch eine inkorrekte Beckenstellung bzw. durch ein nicht korrekt stehendes Iliosacralgelenk (ISG) verursacht wird,  können chronische Kreuzschmerzen verursachen.
Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben rund 70 Prozent der Menschen in den Industrieländern ein scheinbar verkürztes Bein. Dies entspricht jedoch nicht der Realität! Denn eine Studie von Prof. Burkhard Hock belegt, dass weniger als 4% der Menschen eine angeborene Beinlängendifferenz haben.
Zu den häufigsten Symptomen gehören Ischialgien, das Gefühl eines eingeklemmten Nervs, ein einseitiges ziehendes Gefühl oder Schmerz bis in die Wade. Auch ein Ziehen in der Leiste, Schmerzen in den Hoden (durch das gekippte Becken), können Symptome eines Beckenschiefstands sein. Weiter aufwärts verursacht diese Blockade Probleme, wie Schmerzen zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule, Schmerzen in den Schultern, einschlafende Finger, einseitige Probleme beim Drehen des Oberkörpers,  halswirbelsäulenbedingte Kopfschmerzen, Schwindel, Migräne und viele weitere Symptome mit oft rätselhafter Ursache. (siehe Auswirkung)
Oft werden Schuherhöhung (Einlagen) verordnet, diese bringen jedoch nicht den gewünschten Erfolg, zumindest wird damit nicht die Ursache behoben. Eine höhenausgleichende Schuheinlage kann die Beschwerden sogar noch verschlimmern.